Ich berichtete bereits von unserer langen Nacht im Zeichen der Fotografie, diese rief sich heute wieder in meine Erinnerung, denn die Stadt Essen berechnete uns noch nachträglich 10 Euro für die Nacht. Helmut nahm mich nämlich ausnahmsweise mal beim Wort, als ich ihn bat schnell nach Hause zu fahren, da ich komplett durchgefroren war und gab auf der A40 mal richtig Gas. Im Rausch der Geschwindigkeit vergass er den Blitzer und plötzlich wurde es taghell um uns. Gut, dass er trotz meiner Bitte die Verkehrsregeln niemals außer Acht lassen würde, sonst wären wir nicht mit 10 Euro davon gekommen. In Zukunft werde ich für unsere Fototouren lieber ein paar Rücklagen für Strafzettel bilden und falls wir diese nicht aufbrauchen werden, können wir sie sicher in einem anderen Sinne der Fotografie einsetzen. ![]()
Seht selbst, Helmut gibt mal richtig Gas:
Monthly Archives: February 2009
Fonic, UMST, Ubuntu 8.10
Wie ich bereits berichtete ist mein Vater stolzer Besitzer eines T43 und ein neuer Ubuntuuser. Da er so begeistert ist von seinem Notebook hatte er schnell die Idee nun überall online sein zu müssen und so begann die Suche nach einem passenden Anbieter. Schnell einigten wir uns auf Fonic, die wirklich ein grandioses Angebot haben, wenn man nicht dauerhaft auf einen UMTS-Stick angewiesen ist und eine Flatrate ausschliessen kann. Fonic bietet eine Tagesflat für nur 2,50 Euro an. Was will man mehr. Nun mußte der Stick nur noch installiert werden und der nächste Urlaub mit dem T43 im Gepäck kann kommen. Die Installation unter Ubuntu 8.04 ist sehr kompliziert und man muss sich einiges an Fremdsoftware auf den Rechner laden um die Nutzung eines UMTS-Sticks möglich zu machen. Die beste Lösung ist sich einfach schnellstens 8.10 zu installieren und schon läuft es fast wie von allein. Mit der perfekten Anleitung einer interessanten Linux-Seite war es dann überhaupt kein Problem mehr und nun läuft der Stick einwandfrei. Nach ein paar Tests kann ich nur sagen, Fonic und Ubuntu 8.10 kombiniert, die perfekte Lösung für unterwegs. Mit dem neuen Network-Manager laufen die Sticks out-of-box und selbst die Installation ist sogar sehr gut für Anfänger zu handhaben. Außerdem weiß ich nun auch, dass ich so bald wie möglich auf 8.10 umsteigen werde. Wieder viel gelernt in den letzten Tagen.
Viel zu kalt.
Spontan fuhren wir heute wieder los, mit der kompletten Ausrüstung im Kofferaum und Helmut hatte unterwegs die eigentlich geniale Idee nach Hohensyburg zu fahren. Da ahnten wir noch nicht, dass dort tiefster Winter herrschte, aber dennoch stapften wir durch den Schnee bis hin zum Aussichtspunkt. Obwohl wir sehr fasziniert von dem Ausblick waren, in dieser sternenklaren Nacht, suchten wir aber schnell nach den passenden Motiven. Soweit so gut, anfangs lief es wunderbar, ich war überwältigt von den Möglichkeiten und konnte es kaum erwarten loszulegen. Nach den ersten Schnappschüssen folgte ein leider böses Erwachen. Nicht nur meine Füße froren ein, plötzlich wurden meine Bilder verschwommen. Ewig probierte ich an meiner zweiten Perspektive. Die Freude über den richtigen Standpunkt hielt nicht lange an, denn da wurde es Zeit mein Objektiv zu enteisen, womit dieses sich auch gleich verstellte. Was dann passiert ist schwer zu übersehen. 
Es war also defintiv viel zu kalt für mich und meine Kamera. Heute werde ich dann wieder durchgefroren, aber auch sehr frustriert ins Bett gehen und vom Frühling träumen.
Lange Nacht
Gerade habe ich die erste lange Foto-Nacht hinter mir. Helmut hat schon oft auf mich eingeredet ich solle mal mitkommen und nun war es soweit. Wir fuhren mit unseren Kameras ausgestattet nach Mintard und fanden schnell einen geeigneten Platz um loszulegen. Da ich generell eher ängstlich in der Dunkelheit bin, war ich sehr froh darüber, dass der Mond aus voller Kraft leuchtete und so konnte ich mich ganz auf die Fotografie konzentrieren. Meine ersten Nachtaufnahmen sind entstanden und mittlerweile auch hochgeladen, endlich konnte ich die Theorie mal in die Praxis umsetzen. Ich muss sagen war ein spannender Ausflug und wir haben den Kälteeinbruch über Deutschland live miterlebt. Absolut müde, durchgefroren und zufrieden werde ich mich nun aber schleunigst ins Bett begeben, wo es doch eigentlich schon fast wieder Zeit zum aufstehen wäre.

