Es war wieder Zeit für meine Vertragsverlänger bei t-mobile und seit Wochen wußte ich nicht, für welches Handy und für welche Vertragsvariante ich mich entscheiden sollte. Am Ende hatte ich mich schon fast entschieden kein neues Handy zu nehmen und meinen Vertrag einfach auf „günstig“ umzustellen. Neugierig habe ich aber erst die Präsentation des neuen iPhones abgewartet und überlegte weiter, ob es die richtige Entscheidung für mich wäre.
Bis ich im t-mobile-Shop war, wo ich das erste Mal das G1 in der Hand hielt. Absolute Begeisterung kann ich da nur sagen. Im direktem Vergleich hatte ich daneben das iPhone, verglich die Möglichkeiten, das Display etc.. Lange hatte es nicht gedauert bis ich von meiner Entscheidung für das G1 überzeugt war. Der Verkäufer gab sich auch noch größe Mühe mich vom Gegenteil zu überzeugen, bis er am Ende mir zustimmte und das G1 aus dem Lager holte. Nach 2 Tagen muss ich sagen, es war definitiv die richtige Entscheidung.
Es hat für mich einfach zu viele Vorteile gegenüber dem iPhone, die Tastatur, die sich unter dem Bildschirm verbirgt ist einfach genial, wenn man mal etwas mehr schreiben möchte. Ein ausschlaggebender Punkt ist definitiv das Open-Source-Betriebssystem Android, basierend auf dem Linux-Kernel 2.6, außerdem die direkte Verknüpfung mit Google, einfach optimal. Das Design ist schlicht, aber sehr schön. Die Handhabung sehr leicht und die Apps stehen dem iPhone in nichts nach. Die neu angekündigten Funktionen des iPhones sind für das G1 einfach „kalter Kaffee“. Genug geschwärmt, nun mal zu weiteren Fakten.
Da ich einige verschiedene E-Mail-Adressen habe und mich schon vor längerem entschieden habe komplett auf Gmail umzusteigen, war nun die Gelegenheit da es umzusetzen. Was bei dem G1 zwar kein Muß ist, da man auch x-beliebige Anbieter damit nutzen kann, aber Gmail deckt nunmal alle meine Ansprüche ab.
Heute habe ich den Vormittag damit verbracht alle meine Kontakte von diversen Anbietern runterzuladen und diese mittels .csv, nach gründlicher Überarbeitung und Sortierung bei Gmail zu importieren. Endlich mal ein übersichtliches und aktuelles Adressbuch. Außerdem hab direkt ein Backup gemacht und so kann nun nichts mehr verloren gehen, wovor ich sonst immer Angst hatte, einen Kontakt versehentlich zu löschen kann ja sehr schnell gehen. Die Tastatur ist unschlagbar, aber auch die des Displays ist nicht zu verachten, wenn ich mich daran gewöhnt habe, werde ich die Andere wohl kaum noch brauchen. Nun habe ich mich endgültig von der Steinzeit verabschiedet, bin nun auch unterwegs immer online und werde es sicher ganz bald nicht mehr missen wollen.
Es hat zwar länger gedauert als Helmut prophezeite, aber nun zwitschere auch ich. Nach einem guten Start ahne ich Füchterliches für die Zukunft, denn wer weiß schon, wo das noch hinführt.
Anscheinend habe ich mir nur nicht den besten Tag zum Start ausgesucht, da Twitter heute wohl etwas überladen ist, was meine erste Begeisterung allerdings nicht mindert.
Nicht zu vergessen, Twitterfox installieren und schon kann es richtig losgehen.
Nun muss auch ich von einem Ebay-Ereignis berichten. Ich bin ja bekennender Ebayer, wobei ich nun nur noch bei wirklichen Schnäppchen zuschlage, so habe ich auch meinen super Schreibtisch aus der „Mikael“-Serie des beliebten Einrichtungshauses Ikea zu sagenhaften 16 Euro ersteigert. Zu diesem muss ich wirklich sagen, er ist wie neu und absolut ohne Gebrauchsspuren. Nun halte ich natürlich regelmäßig weiter Ausschau und habe vor ein paar Tagen ein weiteres Ikea-Schmuckstück unter Beobachtung gehabt. Das Bett „Noresund“ erweckte meine Aufmerksamkeit und nun musste ich mit erschrecken feststellen, dass dieses Bett für sage und schreibe 116 Euro ersteigert wurde, obgleich der Neupreis bei 101 Euro liegt. Da frage ich doch ist es nur die reine Gier, die manche Ebayer antreibt? Für ein gebrauchtes und wahrscheinlich mittlerweile quietschendes Bettgestell mehr zu bieten als Ikea selbst verlangt, wo bleibt da die Relation? Nun gut, jeder so wie er es mag. Ich bin zwar auch kein Sparfuchs, aber da muss selbst ich mit dem Kopf schütteln.
Den heutigen Sonntag habe ich genutzt, um meinem Weblog endlich mal eine eigene Domain zu gönnen. Das Importieren der Daten von wordpress.com in meine Datenbank hier auf dem Server funktionierte erstaunlich gut.